EINFLUSS

Was bestimmt mein Leben?

Es ist nicht egal, was wir schauen, hören, lesen.

Um was geht's?

Täglich lasse ich mich vom Internet, von Zeitungen, Meinungen, Medien beeinflussen.

Das »E« vom EINFLUSS

ELTERN: Zuerst bin ich dem Einfluss der ELTERN ausgesetzt. Sie prägen mich, sie erziehen mich, ich mache sie nach.

Bin ich zufrieden mit meiner Herkunft, bin ich meinen Eltern dankbar, hege ich einen Groll?

EGAL? Es ist nicht EGAL, was ich schaue, lese, höre: Alles färbt ab, alles verändert mich, alles bestimmt mein Verhalten, mein Aussehen, mein Denken, mein Tun.

Das »I« vom EINFLUSS

Ich werde IMMER beeinflusst. Es geschieht bewusst und unbewusst.

INFLUENCER sind im Kommen. Sie beeinflussen die Welt.
Christiano Ronaldo hat 170 Millionen Follower bei Instagramm (Juni 2019).
Lisa und Lena zeigen Mode für 14 Millionen Follower bei Instagram.
Präsident Trump hat 61 Millionen Follower bei Twitter.
Rezo bekam 5 Millionen Klicks für sein CDU-Video bei YouTube.

Das »N« vom EINFLUSS

Ist das, was ich aufnehme, NÜTZLICH? Ist es auch NÜTZLICH in der NOT?

Ich beeinflusse mich selbst: Prägen mich NEGATIVE GEDANKEN? Habe ich eine NEGATIVE LEBENSEINSTELLUNG?

Das »F« vom EINFLUSS

FAKE NEWS! Was ist wahr? Was kann ich glauben? Wem kann ich vertrauen?

Präsident Trump hat in 828 Tagen seiner Präsidentschaft 10.111 FALSCHE oder irreführende Behauptungen aufgestellt. (Quelle: Washington Post)

FAKE NEWS! Bin ich Ausgangspunkt für Gerüchte und Fehlinformationen? Klatsch und Tratsch im Büro ...

Das »L« vom EINFLUSS

Ich frage mich: Was ist die Motivation der Influencer? Bedingungslose LIEBE wäre das Ideal.

Das »U« vom EINFLUSS

Es ist UNGEWOHNT, sich längere Zeite bewusst gutem Einfluss auszusetzen. Es sollte zur Gewohnheit werden.

Das erste »S« vom EINFLUSS

SCHADEN?

»König Ludwig II. von Bayern, unser "Kini", war eine echte Naschkatze. Pralinés, Konfekt und anderen Süßigkeiten konnte er ebenso wenig widerstehen wie säurehaltigen Weinen, insbesondere Champagner. Von Zahnhygiene hielt er jedoch gar nichts. Entsprechend verheerend war der Zustand seines Gebisses. Ab Mitte 20 verlor er schon beide oberen Schneidezähne. Das muss für den König, der sehr auf Ästhetik und einen guten Auftritt bedacht war, ein sehr großer Schock gewesen sein. Jahrzehntelang plagten ihn furchtbare Zahnschmerzen, er roch sehr unangenehm aus dem Mund und als er – erst 41 Jahre alt – starb, besaß er im Oberkiefer keinen einzigen Zahn mehr und im Unterkiefer nur mehr ein paar wackelige, schwarze Stummel.«
(Quelle: Bayern 2)

Der schädliche Einfluss von Zucker und Säure! Gibt es ähnliche Schädlinge für die Seele?

Das zweite »S« vom EINFLUSS

SEGEN!

Gott nimmt Einfluss auf mein Leben. Wir sollen Jesus ähnlicher werden - das ist ein lebenslanger Prozess.

Bin ich ein Segen für andere?

jede Woche sich bewusst einem anderen Einfluss aussetzen

Die Einflusswoche

»Gemessen an seinem EINFLUSS, ist Jesus der Mittelpunkt in der menschlichen Geschichte.« - Kenneth S. Latourette

Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Sieben
Wandern

Die Einflusswoche - EINS

EINS

Erbarmt euch über die, die euch anfeinden!
Tut Gutes denen, die euch hassen!
Segnet die, die euch verfluchen!
Betet für die, die euch Böses antun!

Lukas 6,27.28 / Matthäus 5,44
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Ein Mensch, der solche Dinge wie Jesus sagt, wäre kein großer Morallehrer. […] Entweder war dieser Mensch Gottes Sohn, oder er war ein Narr oder Schlimmeres. Man […] kann ihn verachten oder als Dämon töten. Oder man kann ihm zu Füßen fallen und ihn Herr und Gott nennen. Aber man kann ihn nicht mit gönnerhafter Herablassung als einen großen Lehrer der Menschheit bezeichnen. Das war nie seine Absicht; diese Möglichkeit hat er uns nicht offengelassen.«
C. S. Lewis

Wochenwort

Denkanstoß

Die Einflusswoche - ZWEI

ZWEI

Wenn dein Blick wohlwollend ist,
wird dein ganzer Leib gesund werden.

Wenn aber dein Blick übelwollend ist,
wird dein ganzer Leib krank werden.

Matthäus 6,22.23 / Lukas 11,34
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Wie überwinden wir das Böse? Indem wir es vergeben ohne Ende. Wie geschieht das? Indem wir den Feind sehen als den, der er in Wahrheit ist, als den, für den Christus starb, den Christus liebt.«
Dietrich Bonhoeffer

Wochenwort

Feingefühl

Die Einflusswoche - DREI

DREI

Wehe der Welt wegen der Verführungen!
Es ist unmöglich,
dass sie nicht kommen werden.
Aber wehe den Menschen,
durch die sie kommen werden!

Matthäus 18,7 / Lukas 17,1
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Was einem Adolf Hitler, einem Lenin oder einem Mao Tse-tung nur mit Hilfe diktatorischer Maßnahmen geglückt ist, schafft Jesus mit dem kleinen Finger. Seine Ideen sind in Millionenauflage erhältlich - und werden freiwillig gekauft und ernst genommen. Was die publizistische Präsenz betrifft, ist Jesus der Dauerbrenner schlechthin. Über keine andere Persönlichkeit der Weltgeschichte wurde auch nur annähernd so viel geschrieben wie über ihn. Unzählige dieser Jesus-Bücher sind Bestseller - nicht erst in unserem Jahrhundert, sondern bereits seit Erfindung des Buchdrucks.«
Josef Dirnbeck

Wochenwort

Redekunst

Die Einflusswoche - VIER

VIER

Ihr sollt nicht verurteilen!
Sodass ihr nicht verurteilt werdet.

Verzeiht! – So wird euch verziehen werden.
Schenkt! – So wird euch geschenkt werden.

Lukas 6,37.38
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Selbst wenn man nach wie vor an Gott zweifelt, müsste einen eigentlich die Botschaft überzeugen, die Jesus im Neuen Testament verkündet hat. Es ist eine schöne und gute Botschaft, die die Welt schon verändert hat und weiter zum Guten verändern könnte, wenn nur alle diese Botschaft zur Kenntnis und ernst nähmen oder wenn die Christen selber sich an diese Botschaft hielten.«
Heiner Geißler

Wochenwort

Quintessenz

Die Einflusswoche - FÜNF

FÜNF

Der gute Mensch lässt Güte hervorsprudeln
aus der guten Überfülle seiner Gesinnung.

Und der böse Mensch lässt Bosheit hervorsprudeln
aus der bösen Überfülle seiner Gesinnung.

Aus der Überfülle der Gesinnung
redet der Mund.

Lukas 6,45
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Selbst die allerschlechteste christliche Welt würde ich der besten heidnischen vorziehen, weil es in einer christlichen Welt Raum gibt für die, denen keine heidnische Welt je Raum gab: für Krüppel und Kranke, Alte und Schwache; und mehr noch als Raum gab es für sie: Liebe für die, die der heidnischen wie der gottlosen Welt nutzlos erschienen und erscheinen. Ich glaube an Christus, und ich glaube, daß Millionen Christen auf dieser Erde das Antlitz dieser Erde verändern könnten, und ich empfehle es der Nachdenklichkeit und der Vorstellungskraft der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte.«
Heinrich Böll

Wochenwort

Lebhaftigkeit

Die Einflusswoche - SECHS

SECHS

Wenn ihr betet, sprecht:
Abba! –
Lass geheiligt werden deine Gegenwart!
Lass sich ausbreiten deine Herrschaft!
Lass geschehen deinen Willen!

Lass uns geben unsere Nahrung!
Lass uns vergeben unsere Sünden!
Lass uns retten aus unserer Versuchung!

Lukas 11,1-4
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Jesus Christus hat die großen Dinge so einfach gesagt daß es scheint, er habe nicht über sie nachgedacht, und dennoch sagt er sie so deutlich, daß man wohl sieht, was er über sie dachte. Diese Klarheit ist in Verbindung mit dieser Einfachheit bewundernswert.«
Blaise Pascal

Wochenwort

Gedankengut

Die Einflusswoche - SIEBEN

SIEBEN

Jeder, der meine Worte gehört hat
und sie befolgt hat,
mit ihm wird es sein, wie mit einem vernünftigen Mann,
der sein Haus auf Fels baute:

Und die Winde wehten,
und der Regen fiel,
und die Fluten kamen
und stürzten sich gegen das Haus.

Und es stürzte nicht ein,
weil es gegründet war – auf Fels.

Jeder, der meine Worte gehört hat
und sie nicht befolgt hat –
mit ihm wird es sein, wie mit einem unvernünftigen Mann,
der sein Haus auf Sand baute:

Und die Winde wehten,
und der Regen fiel,
und die Fluten kamen
und stürzten sich gegen das Haus.

Und es stürzte vollständig ein,
weil es gegründet war – auf Sand.

Lukas 6,47-49
(Übersetzung: Günther Schwarz)

Wochenzitat

»Im Herzen eines jeden Menschen gibt es eine Leere, die nur Gott durch seinen Sohn Jesus Christus füllen kann.«
Blaise Pascal

Wochenwort

Besinnung

LIEDERTEXTE

von Michael Fischer

SORGENLOS
(Melodie: Waterloo von ABBA)

Die Welt / wird manches Mal von Sturm und Drang erschüttert,
und doch / gibt es noch Grund für Glaube, Liebe, Hoffnung und Vertraun.
Wir singen ein fröhliches Lied, weil Gott diese Erde noch liebt!

Sorgenlos – wir sind bei Gott unsre Sorgen los
Sorgenlos – die Liebe Gottes ist grenzenlos
Sorgenlos – ist auch die Welt außer Rand und Band
Sorgenlos – legen wir alles in Gottes Hand
Sorgenlos – wir sind bei Gott unsre Sorgen los<

Und nun / lasst uns die gute Nachricht hören.
Ja, dann / wird Gottes Segen wie ein warmer Regen bei uns sein.
Wir können auf Gottes Wort baun, ihm heute und morgen vertraun!

Sorgenlos …
Wir können auf Gottes Wort baun, ihm heute und morgen vertraun!
Sorgenlos …

Herr, erbarm dich
(Melodie: In The Ghetto von ELVIS PRESLEY)

Kyrieleis
Hab ich heute die Geduld verlorn, war mein Glaube klein wie ein Samenkorn?
(Männer) Herr, erbarm dich. (Frauen) Herr, erbarm dich.

Kyrieleis
Singe leise nun ein Klagelied, lege Lasten ab, weil mir Gott vergibt.
Herr, erbarm dich. / Herr, erbarm dich.

Auferstanden aus dem Grab, damit ich das Leben hab.
Du hast ja den Tod besiegt und lebst in Ewigkeit.
Weck die tote Christenheit, weck aus Schlaf und Müdigkeit.
Zeig uns die Notwendigkeit für die gute Tat und Barmherzigkeit.

Kyrieleis
Wer was hat in der Welt, der dünkt sich groß,
doch wir alle sind vor Gott wie ein Staubkorn bloß.
Herr, erbarm dich. / Herr, erbarm dich.

Kyrieleis
Mancher lebt und stirbt in der Einsamkeit
und die Welt dreht sich schnell, voller Lärm, voller Streit.
Herr, erbarm dich. / Herr, erbarm dich.

Packt mich manchmal die Verzweiflung über diese Welt:
Lehre mich mit dem Herz zu sehn,
wie du liebst, werd‘ ich nie verstehn.

Kyrieleis
Lasst uns beten und flehn auch für dieses Land,
aufstehn und gehn mit helfender Hand.
Lasst uns aufstehn! / Lasst uns aufstehn!

Kyrieleis
Wenn es auf dem Weg Schikanen gibt,
lasst uns weitergehn, weil Gott Menschen liebt.
Lasst uns aufstehn! / Lasst uns aufstehn!

Kyrieleis

Hartherzzeit
(Melodie: A Hard Day's Night von THE BEATLES)

Dies ist die Hartherzzeit: Wir führen Kriege, wir bringen Leid.
Dies ist die Hartherzzeit: Wir säen Kälte, wir ernten Streit.
Doch wenn die Liebe gewinnt, weil Gottes Geist uns bestimmt,
dann kommt der Friede in die Zeit!

Wir ackern Tag und Nacht, wir scheffeln Güter tagaus, tagein.
Und wir machen jede Nacht zum Tag, wir ruhen niemals. Muss das so sein?
Erst wenn die Stille einkehrt, wird Gottes Stimme gehört
und Friede kommt in diese Zeit.

Wenn der Lohn darin besteht, dass wir dienen,
ist der Weg zu neuem Leben nicht weit, weit yeah

Wie kann das geschehn?
(Melodie: We Can Work It Out von THE BEATLES)

Wo ist unser Glaube? In Erwartung, dass sich eh nichts ändert, tun wir nichts.
Das ist unser Auftrag: Bringen wir den Frieden in die aufgewühlte Welt.
Wie kann das geschehn? Wie kann das geschehn?

Wo ist unsre Liebe? Haben wir vergessen, dass uns Gott vergeben hat?
Das ist unser Auftrag: Bringen wir die Liebe in die herzenskalte Welt.
Wie kann das geschehn? Wie kann das geschehn?

Es ist an der Zeit, dass Liebe und Barmherzigkeit
die Christengemeinde vereint.
Nehmt einander an in aller Unterschiedlichkeit,
wie Christus euch angenommen hat.

Wo ist unsre Hoffnung? Angesichts der großen Nöte fehlt uns die Geduld.
Das ist unser Auftrag: Bringen wir die Hoffnung in die lebensmüde Welt.
Wie kann das geschehn? Wie kann das geschehn?

Es ist an der Zeit, dass Liebe und Barmherzigkeit
die Christengemeinde vereint.
Nehmt einander an in aller Unterschiedlichkeit,
wie Christus euch angenommen hat.

Glaube, Liebe, Hoffnung sind die Mittel, um im Miteinander zu bestehn.
Das ist unser Auftrag: Als Gemeinschaft Gottes Weg in dieser Welt zu gehn.
Wie kann das geschehn? Wie kann das geschehn?

Wage den Neubeginn
(Melodie: Dancing Queen von ABBA)

Juble laut, juble leis', gib unsrem Gott Lob und Preis
Oh, halte ein, denke nach, wage den Neubeginn.

Sei bereit für Veränderung, suche doch die Erneuerung.
Schließe doch mal die Augen, schalt das Smartphone aus,
Verlass‘ das Schneckenhaus.

Alles möglich für den, der glaubt,Gottes Wort in der Not vertraut.
Leben in Hülle und Fülle geht auch ohne Geld,
suche Zufriedenheit, strecke die Arme weit!

Wage den Neubeginn, ganz und gar, suche Lebenssinn.
Neubeginn, sing ein Lied, stell dich aufrecht hin, o ja!
Juble laut, juble leis', gib unsrem Gott Lob und Preis.
Oh, halte ein, denke nach, wage den Neubeginn.

Fällt dir manchmal das Leben schwer,
bist du ausgebrannt und leer:
Glaube, Liebe und Hoffnung, halte daran fest,
suche Zufriedenheit, strecke die Arme weit!

Wage den Neubeginn, ganz und gar, suche Lebenssinn.
Neubeginn, sing ein Lied, stell dich aufrecht hin, o ja!
Juble laut, juble leis', gib unsrem Gott Lob und Preis.
Oh, halte ein, denke nach, wage den Neubeginn.

EINFLUSS NEHMEN

Auf was habe ich Einfluss? Wen beeinflusse ich?

Michael Fischer

sanktandreasband
St.-Andreas-Gemeinde, Augsburg